PolyPLAST 15-3
DĂŒnnflĂŒssiges PU-Harz zur Herstellung und Duplizierung zĂ€h-harter und flexibler Modelle, Werkzeuge, StĂŒtzformen, Displays, etc. Zur detailgetreuen Wiedergabe von OberflĂ€chen, Strukturen und Konturen vorzĂŒglich geeignet. Leichtes Entformen der hergestellten Objekte.
Bei diesem Harz wird der Eindruck von Stein vermittelt.
Verarbeitung
Formenvorbereitung und Trennmittel
Poly 15 Harz Produkte reproduzieren beim Vergiessen feinste Details einer Vorlage. Bei falschem, ungleichmĂ€Ăigem oder fehlerhaftem Trennmittelauftrag an der OberflĂ€che des Originals können AbgĂŒsse einen ungewĂŒnschten Verbund mit der OberflĂ€che eingehen.
Machen Sie zuvor einen Versuch an einem gleichartigen Teil, um mögliche BeschĂ€digungen an Ihrem âeinzigartigenâ Original auszuschlieĂen.
Polyethylen oder Silikone wie TinSil und PlatSil benötigen i.d.R. keine Trennmittel, ein leichter Schutzfilm mit PolEase Spray erleichtert nach der Vernetzung die Entformung.
Latex-, Polyurethan-, Gummi- oder Metallformen mĂŒssen trocken sein und benötigen ein geeignetes Trennmittel, z.B. PolEase 2300.
Die Poly 74 Serie ist zur begrenzten Belegung mit, in oder auf Produkten der Poly 15 Serie geeignet.
Mischen
Noch vor dem Mischen werden alle Formen und benötigten GerÀte, Werkzeuge und Hilfsmittel sauber und funktionsfÀhig bereitgelegt. Material- und Umgebungstemperatur sollten nicht unter 15° C liegen.
Die Material-Komponenten A + B vor dem BefĂŒllen des MischgefĂ€Ăes unbedingt homogenisieren, d. h. gut aufrĂŒhren, weil die Komponenten bei lĂ€ngerer Lagerung im Gebinde sedimentieren und sich am Boden absetzen können.
Nach dem Ăffnen der Gebinde und der Entnahme der Komponenten sollten diese zur Vermeidung der Aufnahme von (Luft-) Feuchtigkeit möglichst bald wieder sorgfĂ€ltig verschlossen werden. Die ĂŒbermĂ€Ăige Kontaminierung der Harze und Elastomere mit Feuchtigkeit oder Wasser verursacht ggf. ein SchĂ€umen des Materials bei spĂ€terem Gebrauch und beeintrĂ€chtigt deren Produkteigenschaften.
MischgefĂ€Ăe, RĂŒhrstĂ€be und Spachtel aus Metall- oder Plastik sind denen aus Holz oder Pappe vorzuziehen, um eine erhöhte Feuchtigkeitsaufnahme zu vermeiden.
Messen Sie Komponente A + B in akkuratem VerhĂ€ltnis in ein MischgefĂ€Ă, zu empfehlen sind Eimer aus Polyethylen, diese können leicht gereinigt und mehrfach benutzt werden. Nach dem Wiegen können, wenn erforderlich, die Additive Part X oder Part F zum Beschleunigen oder Verzögern hinzu dosiert werden. Zum Verdicken ggf. DuraSil oder PolyFibre zumischen.
Beginnen Sie nach dem ZusammenfĂŒhren der beiden Komponenten unverzĂŒglich mit dem Mischen, fĂŒhren sie das an Wand und Boden befindliche Material dabei mehrfach, ggf. mit einem (Gummi-) Schaber grĂŒndlich in die Mitte der aufgerĂŒhrten Masse. Mischen Sie zĂŒgig und beenden Sie diesen Vorgang möglichst innerhalb 1/3 der Verarbeitungszeit, damit eine ausreichende Frist fĂŒr den sorgsam auszufĂŒhrenden GieĂvorgang verbleibt.