ist ein stabiles, sehr widerstandsfähiges, dauerhaft hart-elastisches Gieß- und Beschichtungsmaterial, auch nach Jahren im Tageslicht ist keine Versprödung festzustellen. PolyOPTIC 1410 vernetzt bei Raumtemperatur, eine Nachhärtung bei ca. 65 °C optimiert die physikalischen Eigenschaften.
| Physikalische Eigenschaften | PolyOPTIC 1410 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mischverhältnis | 3A : 2B | |||
| Shorehärte | D 80 | |||
| Topfzeit | 15 Min. | |||
| Max. Reaktionstemperatur | 129 °C | |||
| Entformung nach* | 2 - 5 Std. | |||
| Dichte | 1,07 | |||
| Farbe | wasserklar | |||
| Viskosität | 700 cP | |||
| Schrumpf** | sehr gering | |||
* Entformung für PolyOPTIC 1410 variiert entsprechend der Laminatdicke     und der ggf. verwendeten Beschleunigermenge.
** Schrumpf wird durch Vernetzungstemperatur und schnelle Abkühlung verursacht. Geringe Reaktionstemperaturen und langsames Absenken der Temperatur minimieren Schrumpf.
Verarbeitung
Die Komponenten der PolyOPTIC Serie sind mit einem möglichen langsam drehenden Rührstab wegen ihrer niedrigen Viskosität sehr einfach und schnell zu mischen und ausgesprochen leicht zu entlüften.
Gleichwohl ist ein Eintrag von Luft speziell für wasserklare Abgüsse sorgfältig zu vermeiden oder aber der aufgerührten Formenmasse durch Anlegen von Vakuum wieder zu entziehen bzw. durch Überdruck auszutreiben.
Materialstärken von mehr als 15-30 mm führen zu erhöhten Reaktionstemperaturen und im nachfolgenden Reaktionsverlauf zu entsprechend starker Abkühlung auf Umgebungstemperatur mit einem daraus resultierenden Schrumpf.
Der Verzögerer „PolyOPTIC 14R“ dämpft die Temperaturentwicklung und deren –verlauf, das Schwinden wird dadurch deutlich minimiert.
Formenpräparation
PolyOPTIC Harze reproduzieren selbst feinste Details und Muster eines Originals, aber sie kleben oder schäumen, wenn sie auf ungeeignete oder schlecht präparierte Oberflächen gegossen werden. Ein Vorversuch auf identischem Untergrund ist immer hilfreich, um Beschädigungen am geschätzten Formteil zu vermeiden. Formen aus Silikon benötigen keine Trennmittel und sind für Abformungen mit PolyOPTIC bestens geeignet.
Kondensationsreagierende Silikonformen müssen, um eine Störung der Vernetzungsreaktion zu vermeiden, bei der Belegung mit PolyOPTIC absolut frei von Alkoholrückständen und Feuchtigkeit sein.
Latex-, Polyurethan- oder Metallformen benötigen unbedingt ein geeignetes Trennmittel , z. B. PolEase 2450, alle präparierten Oberflächen müssen bei der Belegung mit PolyOPTIC abgelüftet, frei von Feuchtigkeit und völlig trocken sein.
Für höchste optische Ansprüche an Klarheit und Oberflächenqualität ist eine sorgfältig polierte Formenoberfläche von lohnendem Vorteil.